Neues Filialkonzept der Raiffeisenbank Erkelenz eG zum 1. Juli 2018

Erkelenz. Für die Raiffeisenbank Erkelenz steht der Kunde stets im Mittelpunkt. Es ist ihr Bestreben, ihm die bestmögliche Beratung und den optimalen Service zu bieten. Dieses stete Ziel bedingt zwangsläufig, dass sich die Raiffeisenbank immer wieder dem aktuellen Kundenverhalten anpassen muss. So ist mittlerweile die Internetnutzung in allen Altersklassen selbstverständlich geworden und hat stark zugenommen. Darauf hatte die Raiffeisenbank schon im Februar reagiert, als sie den Online-Service im 24-Stunden-Betrieb ihre neuen Online-Geschäftsstelle aufnahm, so dass jeder Kunde rund um die Uhr seine Bankgeschäfte von überall online abwickeln kann. Auch ergibt sich aus einer aktuellen Umfrage des Genossenschaftsverbands, dass das mobile Bezahlen („Mobile Payment“) mit dem Smartphone auf dem Vormarsch ist und der Trend zum kontaktlosen Bezahlen geht. Die digitale Technik ist damit im Vormarsch und wird noch zunehmen.

„Das bedeutet allerdings nicht, dass wir den direkten Kontakt und das persönliche Gespräch aufgeben“, versichert Vorstand Ulrich Lowis. „Wir bleiben in der Fläche.“ Doch macht es Sinn, den Filialbetrieb dem veränderten Kundenverhalten und den festgestellten Kundenwünschen anzupassen. Nach intensiver Prüfung und langem Abwägen hat sich die Raiffeisenbank Erkelenz daher entschlossen, die Öffnungszeiten in ihren Filialen anzupassen. Nicht zwangsläufig werden dadurch die Öffnungszeiten überall kürzer. Schlussendlich hat der Kunde durch seine Filialbesuche und durch die Nutzung der unterschiedlichen Beratungsdienste deutlich gemacht, wo und wie er die Schwerpunkte setzt. „Wir bündeln jetzt unsere Kräfte, damit wir unsere Kunden weiterhin gut und qualifiziert beraten können“, sagt Ulrich Lowis.

Die Veränderungen bei den Öffnungszeiten führen sogar dazu, dass einige Filialen dienstags und donnerstags bis 18 Uhr geöffnet haben. Montag, Mittwoch und Freitag bleibt es bei der 16-Uhr-Regelung. Morgens öffnen die Filialen von 9 bis 12.30 Uhr. Diese Regelungen gelten in Baal, Brachelen, Immendorf, Koslar, Lövenich, Otzenrath und Randerath. In Immendorf und Randerath werden zukünftig die Filialen samstags geschlossen bleiben.

Bei einigen Filialen geht die Raiffeisenbank einen neuen Weg: Sie werden bei geänderter Öffnungszeit miteinander verbunden. Dies gilt für Körrenzig und Tetz, Holzweiler und Titz, Borschemich und Immerath sowie Venrath und Wickrathberg. Die wechselseitig geöffneten Filialen werden jeweils einen langen Tag bis 18 Uhr haben (Borschemich, Körrenzig, Titz und Venrath jeweils donnerstags – Holzweiler, Immerath, Tetz und Wickrathberg jeweils dienstags). Dadurch gewährleistet die Raiffeisenbank bessere Service- und Beratungsmöglichkeiten, da die persönlichen Beratungsangebote ausgebaut werden.

Die Filialen in Hottorf und Lindern werden als Selbstbedienungs-Geschäftsstellen weitergeführt. „Selbstverständlich sind nach Terminabsprachen Beratungen vor Ort möglich“, versichert Vorstand Bruno Kasper. Ansonsten werden die Kunden weiterhin durch ihre bekannten Ansprechpartner betreut, die Kunden aus Hottorf in Lövenich und die aus Lindern im nahen Brachelen.

Die Filiale in Katzem wird geschlossen, da die Kunden aus Katzem jetzt schon verstärkt die Selbstbedienungs-Möglichkeiten der Hauptstelle in Lövenich und in Immerath nutzen. Für nicht mobile Katzemer Kunden wird ein Bargeldservice angeboten. Ihre bekannten Ansprechpartner finden die Kunden aus Katzem jetzt in der Filiale in Lövenich.

Zur bewährten Kundennähe der Raiffeisenbank trägt auch die Möglichkeit bei, sich individuell beraten zu lassen. Darauf weist Ulrich Lowis besonders hin:  „Solche Beratungen sind montags bis freitags zwischen 8 und 20 Uhr möglich, sowohl in den Räumlichkeiten der Bank als auch beim Kunden zu Hause.“

Bruno Kasper (Vorstand)
Ulrich Lowis (Vorstand)