Lydie Auvray

die Grand Dame des Akkordeon – gastiert in der Raiffeisenbank Erkelenz

Erkelenz. Die nächste Attraktion bei „Kultur in der Bank“ wird es am Donnerstag, 4. April, geben: Die Raiffeisenbank Erkelenz präsentiert ab 19.30 Uhr im Versammlungsraum ihrer Hauptstelle in Lövenich ein Konzert mit Lydie Auvray, der „Grand Dame des Akkordeons“. Nach den letzten beiden ausverkauften Veranstaltungen rechnet Marketingleiter Thomas Brockers auch bei diesem ungewöhnlichen Konzert mit einem großen Besucherandrang. „Allein schon bei der Ankündigung, Lydie Auvray werde bei uns konzertieren, hat bei vielen Musikfreunden für Begeisterung gesorgt.“ Die Nachfrage nach Eintrittskarten sei groß.

Die in der Normandie geborene Künstlerin lebt seit 1974 in Deutschland – eigentlich nur, um nach dem Abitur ihr „Deutsch zu verbessern.“ In Köln ist Lydie Auvray heimisch geworden und hat sich voll und ganz der Musik verschrieben. Ihre ersten öffentlichen Auftritte hatte sie 1976 als Begleitmusikerin in Berliner Clubs, insbesondere dem Akkordeon hat sie dabei wieder zu neuer Ehre verholfen. 1981 ging sie auch als Solistin auf Tour. 1982 gründete sie ihre eigene Band „Auvrettes“. Nunmehr musiziert sie seit 40 Jahren mit „ihrem“ Akkordeon, sowohl als Solistin, als auch mit ihrem Trio oder in Zusammenarbeit mit namhaften Kollegen wie etwa Klaus Hoffmann, Reinhard Mey oder Hannes Wader. Rundfunk und Fernsehen wurden auf Lydie Auvray aufmerksam, Auftritte in aller Welt folgten bald. Langspielplatten und CDs ließen nicht mehr lange auf sich warten. Sie komponierte Filmmusiken und ist auch als Dozentin tätig. Ihre erste Reise nach Martinique blieb nicht ohne Auswirkungen auf ihre Musik, die sie um karibische Einflüsse erweiterte, was nicht zuletzt 2017 zu ihrer bislang letzten CD mit dem Titel „Madinina“ führte.

„Madinina ist der alte Namen von Martinique und heißt ‚Blumeninsel‘“, erklärt Lydie Auvray. „Zwei Jahrzehnte war die Insel Martinique nicht nur eine Art dritte Heimat für mich, sondern auch eine Quelle der Inspiration. Die fröhliche rhythmische ansteckende Musik der Insel hat meine Musik wesentlich beeinflusst und ich habe viele Stücke geschrieben, die mit der Musik der französischen Antillen zu tun haben. Deshalb habe ich mich entschlossen, zu meinem 40jährigen Bühnenjubiläum diese Zusammenstellung meiner ‚karibischen‘ Stücke herauszubringen, die in dieser Zeit entstanden sind. Es ist eine Hommage an meine Lieblingsinsel, die mir so viel Glück und Freude gebracht hat.“

Stücke von dieser CD wird Lydie Auvray sicherlich auch in der Raiffeisenbank Erkelenz ebenso präsentieren wie andere Werke, die sie auf dem eigens für sie gebauten Akkordeon in der ihr eigenen, unverwechselbaren Art vorträgt.

Inzwischen ist die Veranstaltung ausverkauft.